Unser Team

Wir sind für 
Sie da!

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Mit unserem Verein und unserer ehrenamtlichen Arbeit verfolgen wir zwei Ziele:

  1. Bewusstsein schaffen!
    Kofferpacken will Menschen ermutigen, den Tod nicht zu verdrängen, sondern ihn bewusst mit in das Leben zu holen. Auch und gerade dann, wenn man weder alt noch krank ist. Um aber einen bewussten Umgang mit dem Tod überhaupt möglich machen zu können, bedarf es Informationen, Aufklärung und konkretes Wissen.
    Aus diesem Grund organisieren wir in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Bestattungsunternehmen oder Dozenten bundesweit Vorträge, Informationenveranstaltungen und Seminare, welche sich in erster Linie an Menschen mitten im Leben richten.
  2. Einen liebevollen Umgang mit dem Tod ermöglich!
    Liebevoll bedeutet für uns in diesem Zusammenhang, dass die Menschen die Zeit des Abschiednehmens – welche für uns die Zeit von einer möglichen Diagnose bis zum Ende des ersten Trauerjahres umfasst – persönlich und nach ihren eigenen, ganz individuellen Wünschen gestalten können. Da es für die Erfüllung dieser Wünsche oft aber auch finanzielle Mittel bedarf, hat Kofferpacken hierfür einen finanziellen Topf geschaffen.

Die Entstehungsgeschichte!

Begonnen hat diese Geschichte damit, dass fast jedes Gründungsmitglied dem Tod begegnet ist – jeder zu unterschiedlichen Zeiten und in sehr unterschiedlichen Formen. Bei vielen ist ein geliebter Mensch gestorben und tiefer Schmerz, Orientierungslosigkeit und Erschütterung drohten das ganze Leben zu überfluten.

Zufällig – falls es so etwas gibt – oder durch Freunde, Bekannte, Therapeuten oder ihrer Hebamme haben diese Menschen von einer Hebamme erfahren, für die auch das Sterben „Geburt“ bedeutet und die diesen Übergang ganzheitlich, wissend und liebevoll begleitet, wie die Geburt am Anfang des Lebens.

Sie haben sich für diese Begleitung entschieden und die Erfahrung gemacht, dass ihnen in diesen haltlosen Zeiten eine Hand entgegengestreckt wurde. Sie haben dabei das Gefühl oder das Bewusstsein bekommen, dass sie bei allem Schreck und Schmerz eigene Entscheidungen treffen können und dass sie selbstbestimmt durch diese schwere Zeit gehen dürfen und nicht nur Opfer sind.

Dafür brauchten sie auch ganz profane Informationen, wie zum Beispiel

  • dass man einen Verstorbenen noch nach Hause holen kann oder aber,
  • dass man Abschied und Totenwache selbst gestalten kann, ebenso wie den Sarg, die Urne, die Abschiedsfeier, etc. und,
  • dass die Liebe, die den Schmerz so groß macht, auch helfen kann, zu gehen oder den Schmerz, wenn jemand geht, zu tragen.

Die übrigen Gründungsmitglieder haben von dieser Arbeit erfahren, waren berührt davon und fanden sie so wichtig, dass sie bereit waren, den Verein und diese Arbeit zu unterstützen.Nach ungefähr 2 Jahren Vorbereitungszeit war es dann im April 2016 soweit: 

22 Gründungsmitglieder haben sich getroffen und gemeinsam den Verein Kofferpacken e.V.gegründet.

DAS TEAM

Wir über uns!

SONJA RÜTHER

1. Vorsirtzende

Mein Name ist Sonja Rüther, ich bin 1983 in Meschede geboren und wohne in Olsberg.
Auch ich habe eine Lebensgeschichte in der plötzlich und unerwartet das Thema Tod aufgetaucht ist. Im Sommer 2009 ist mein Freund durch einen Motorradunfall ums Leben gekommen. Dieser schwere Verlust hat zunächst eine tiefe Krise und ein Gefühl der Ohnmacht bei mir ausgelöst. 

Durch die Trauerbegleitung, die ich dann erleben durfte, habe ich gelernt, dass der Tod eines geliebten Menschen tragbar ist, dass wir lernen können damit zu leben und dass auch wir wieder lachen und glücklich sein können.
Leider habe ich auch erlebt, dass die Gestaltung von Bestattungen oft nicht unseren persönlichen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Ich engagiere mich bei Kofferpacken e.V., weil ich es wichtig finde über dieses Thema zu informieren und aufzuklären. Ich möchte ermutigen Konventionen zu hinterfragen und im Trauerfall vielleicht einmal nicht alles so zu machen, wie es schon immer gemacht wurde. Jeder sollte wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für seine letzte Reise gibt.

SONJA RÜTHER

1. Vorsirtzende

Mein Name ist Sonja Rüther, ich bin 1983 in Meschede geboren und wohne in Olsberg.

Auch ich habe eine Lebensgeschichte in der plötzlich und unerwartet das Thema Tod aufgetaucht ist. Im Sommer 2009 ist mein Freund durch einen Motorradunfall ums Leben gekommen. Dieser schwere Verlust hat zunächst eine tiefe Krise und ein Gefühl der Ohnmacht bei mir ausgelöst. Durch die Trauerbegleitung, die ich dann erleben durfte, habe ich gelernt, dass der Tod eines geliebten Menschen tragbar ist, dass wir lernen können damit zu leben und dass auch wir wieder lachen und glücklich sein können.
Leider habe ich auch erlebt, dass die Gestaltung von Bestattungen oft nicht unseren persönlichen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Ich engagiere mich bei Kofferpacken e.V., weil ich es wichtig finde über dieses Thema zu informieren und aufzuklären. Ich möchte ermutigen Konventionen zu hinterfragen und im Trauerfall vielleicht einmal nicht alles so zu machen, wie es schon immer gemacht wurde. Jeder sollte wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für seine letzte Reise gibt.

 

STEFANIE SCHLÜTER

2. Vorsirtzende

Mein Name ist Stefanie Schlüter und ich bin 1987 in Schwerte geboren. Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann Mathias Schlüter und einem Sohn in Unna.

Wir wünschten uns ein zweites Kind, jedoch war für uns die Geburt auch ein Abschied, denn unser Sohn verstarb Ende der 39. Schwangerschaftswoche.

Unsere Hebamme stellte vor der Geburt den Kontakt zu einer Sterbe – und Trauerbegleitung her, worüber wir so dankbar waren. Durch sie konnten wir den Abschied so gestalten, wie wir ihn brauchten und fühlten uns in der schweren Zeit, in diesem freien Fall, aufgefangen und liebevoll begleitet. Sie zeigte uns was möglich war, sei es im Krankenhaus, bei der Bestattung oder der Trauerfeier und sie bestärkte uns, unseren Weg zu gehen.

Weil diese Hilfe so wertvoll ist, möchte ich den Verein Kofferpacken e.V. unterstützen, damit auch andere Menschen in schwierigen Zeiten diese Hilfe bekommen können. Ausserdem sollte das Thema Tod und Sterben kein Tabu mehr sein, denn es geht jeden von uns etwas an und wir sollten uns damit auseinandersetzen, um später die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

STEFANIE SCHLÜTER

2. Vorsirtzende

Mein Name ist Stefanie Schlüter und ich bin 1987 in Schwerte geboren.

Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann Mathias Schlüter und einem Sohn in Unna.

 

Wir wünschten uns ein zweites Kind, jedoch war für uns die Geburt auch ein Abschied, denn unser Sohn verstarb Ende der 39. Schwangerschaftswoche.

Unsere Hebamme stellte vor der Geburt den Kontakt zu einer Sterbe – und Trauerbegleitung her, worüber wir so dankbar waren. Durch sie konnten wir den Abschied so gestalten, wie wir ihn brauchten und fühlten uns in der schweren Zeit, in diesem freien Fall, aufgefangen und liebevoll begleitet. Sie zeigte uns was möglich war, sei es im Krankenhaus, bei der Bestattung oder der Trauerfeier und sie bestärkte uns, unseren Weg zu gehen.

Weil diese Hilfe so wertvoll ist, möchte ich den Verein Kofferpacken e.V. unterstützen, damit auch andere Menschen in schwierigen Zeiten diese Hilfe bekommen können.

Ausserdem sollte das Thema Tod und Sterben kein Tabu mehr sein, denn es geht jeden von uns etwas an und wir sollten uns damit auseinandersetzen, um später die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

 

RALF SCHULZE

Finanzbeauftragter

Ich bin geboren am 13.05.1959 in Wanne-Eickel, verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Frau arbeitet seit vielen Jahren als Hebamme, Sterbe- und Trauerbegleiterin. Durch diese Arbeit, die von der ganzen Familie mitgetragen wird, bin ich regelmäßig mit den Themen Krisen, Krankheit, Herzschmerz, Trauer und Tod konfrontiert.

Warum ich mich bei Kofferpacken e. V. engagiere? Bei den betroffenen Menschen kommt häufig die Situation hinzu, dass sie in Krisensituationen nicht über ein Netzwerk verfügen, das ihnen zur Seite steht. Häufig fehlen die finanziellen Mittel für verschiedenste Dinge. Es haben sich in 2015 erstmalig betroffene und engagierte Menschen zusammengefunden, um zu überlegen, wie man diesen Missstand beheben kann, gerade in der Zeit von Abschied und Trauer. Ganz konkret wurde es dann zu Beginn dieses Jahres, wo in relativ kurzer Zeit die Satzung des zu gründenden Vereins formuliert, geprüft und beschlossen wurde. Auch die Namensgebung, „Kofferpacken e. V.“, wurde schnell und einstimmig beschlossen. Vor jeder großen Reise packen wir alle gründlich unsere Koffer, aber für die Reise in das, was nach dem Tod kommt, und für die Hinterbliebenen werden wenig oder gar keine Koffer gepackt. 

Durch die Beschäftigung mit der Gründung des Vereins Kofferpacken e. V., ist mir noch einmal bewusstgeworden, wie wichtig es ist sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Ich habe an dem Seminar: “Das Herz für den Tod öffnen“ von Basilissa Jessberger teilgenommen. Mir sind ganz viele Dinge klargeworden, die mir vorher nicht bekannt waren! Das heißt für mich nicht, depressiv auf das Leben zu blicken, sondern anders, bewusster und wissender zu leben. Durch meine Arbeit bei Kofferpacken e. V. will ich dazu beitragen, das Thema Tod aus der Tabuzone zu holen, Menschen die Möglichkeit zu geben, in Krisensituationen, bei Krankheit, im Sterbeprozess, sowie in Abschieds- und Trauerzeit eine Plattform und ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen, damit diese Geschehnisse und Erlebnisse bewusst, liebe- und würdevoll gestaltet und erlebt werden können. Ich freue mich auf die Menschen, die sich an Kofferpacken e. V. wenden, auf die vor uns liegende Arbeit und lade interessierte Menschen ein, sich auf dieses Thema EINZULASSEN!

RALF SCHULZE

Finanzbeauftragter

Ich bin geboren am 13.05.1959 in Wanne-Eickel, verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Frau arbeitet seit vielen Jahren als Hebamme, Sterbe- und Trauerbegleiterin. Durch diese Arbeit, die von der ganzen Familie mitgetragen wird, bin ich regelmäßig mit den Themen Krisen, Krankheit, Herzschmerz, Trauer und Tod konfrontiert. Warum ich mich bei Kofferpacken e. V. engagiere? Bei den betroffenen Menschen kommt häufig die Situation hinzu, dass sie in Krisensituationen nicht über ein Netzwerk verfügen, das ihnen zur Seite steht. Häufig fehlen die finanziellen Mittel für verschiedenste Dinge. Es haben sich in 2015 erstmalig betroffene und engagierte Menschen zusammengefunden, um zu überlegen, wie man diesen Missstand beheben kann, gerade in der Zeit von Abschied und Trauer. Ganz konkret wurde es dann zu Beginn dieses Jahres, wo in relativ kurzer Zeit die Satzung des zu gründenden Vereins formuliert, geprüft und beschlossen wurde. Auch die Namensgebung, „Kofferpacken e. V.“, wurde schnell und einstimmig beschlossen. Vor jeder großen Reise packen wir alle gründlich unsere Koffer, aber für die Reise in das, was nach dem Tod kommt, und für die Hinterbliebenen werden wenig oder gar keine Koffer gepackt. 

Durch die Beschäftigung mit der Gründung des Vereins Kofferpacken e. V., ist mir noch einmal bewusstgeworden, wie wichtig es ist sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Ich habe an dem Seminar: “Das Herz für den Tod öffnen“ von Basilissa Jessberger teilgenommen. Mir sind ganz viele Dinge klargeworden, die mir vorher nicht bekannt waren! Das heißt für mich nicht, depressiv auf das Leben zu blicken, sondern anders, bewusster und wissender zu leben. Durch meine Arbeit bei Kofferpacken e. V. will ich dazu beitragen, das Thema Tod aus der Tabuzone zu holen, Menschen die Möglichkeit zu geben, in Krisensituationen, bei Krankheit, im Sterbeprozess, sowie in Abschieds- und Trauerzeit eine Plattform und ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen, damit diese Geschehnisse und Erlebnisse bewusst, liebe- und würdevoll gestaltet und erlebt werden können. Ich freue mich auf die Menschen, die sich an Kofferpacken e. V. wenden, auf die vor uns liegende Arbeit und lade interessierte Menschen ein, sich auf dieses Thema EINZULASSEN!

 

DANIELA ARNTZ

Orga-Team

Ich heiße Daniela Arntz und bin 35 Jahre alt. Mein Mann und ich haben die Erfahrung gemacht, dass nicht jede Schwangerschaft glücklich verläuft. Ich habe mehrere Fehlgeburten erlitten, bevor wir vor drei Jahren Eltern eines kleinen Mädchens werden durften.

Die Jahre mit den immer wieder erneuten Verlusten war eine traurige Zeit mit vielen Gefühlen der Wut, der Trauer, der Angst, der Verständnislosigkeit und der Frage nach dem Warum. Durch die gefühlvolle Trauerbegleitung und den beratenden Gesprächen konnte ich dem Verlust und dem Abschied nehmen in einer liebevolle und achtsamen Weise gegenübertreten und die Sicht auf das Positive lenken. Daher weiß ich, wie wichtig es ist, das Thema Sterben, Tod und Abschied nehmen bewusst und liebevoll mit in sein Leben zu integrieren und finde deshalb den Verein Kofferpacken e.V. so unglaublich sinnvoll, wichtig und schön.

DANIELA ARNTZ

Orga-Team

Ich heiße Daniela Arntz und bin 35 Jahre alt. Mein Mann und ich haben die Erfahrung gemacht, dass nicht jede Schwangerschaft glücklich verläuft. Ich habe mehrere Fehlgeburten erlitten, bevor wir vor drei Jahren Eltern eines kleinen Mädchens werden durften. Die Jahre mit den immer wieder erneuten Verlusten war eine traurige Zeit mit vielen Gefühlen der Wut, der Trauer, der Angst, der Verständnislosigkeit und der Frage nach dem Warum. Durch die gefühlvolle Trauerbegleitung und den beratenden Gesprächen konnte ich dem Verlust und dem Abschied nehmen in einer liebevolle und achtsamen Weise gegenübertreten und die Sicht auf das Positive lenken. Daher weiß ich, wie wichtig es ist, das Thema Sterben, Tod und Abschied nehmen bewusst und liebevoll mit in sein Leben zu integrieren und finde deshalb den Verein Kofferpacken e.V. so unglaublich sinnvoll, wichtig und schön.

 

MATHIAS SCHLÜTER

ORGA-TEAM

Mein Name ist Mathias Schlüter und ich bin der Ehemann von Stefanie Schlüter. Geboren wurde ich 1984 in Schwedt/ Oder und arbeite als Heilerziehungspfleger.

Gemeinsam mit meiner Frau erwarteten wir unser zweites Kind, welches wir in der 39. Schwangerschaftswoche verloren.

Bei der Verarbeitung der Trauer wurden wir vom Verein Kofferpacken e.V. und einer Trauerbegleitung unterstützt. Sie halfen uns dabei einen liebevollen und angemessenen Abschied für unseren Sohn zu gestalten. Um diese Erfahrungen auch anderen Betroffenen zu ermöglichen, möchte ich mich in dem Verein Kofferpacken e.V. engagieren.

MATHIAS SCHLÜTER

ORGA-TEAM

Mein Name ist Mathias Schlüter und ich bin der Ehemann von

Stefanie Schlüter.

Geboren wurde ich 1984 in Schwedt/ Oder und arbeite als Heilerziehungspfleger.

 

Gemeinsam mit meiner Frau erwarteten wir unser zweites Kind, welches wir in der 39. Schwangerschaftswoche verloren.

Bei der Verarbeitung der Trauer wurden wir vom Verein Kofferpacken e.V. und einer Trauerbegleitung unterstützt. Sie halfen uns dabei einen liebevollen und angemessenen Abschied für unseren Sohn zu gestalten. Um diese Erfahrungen auch anderen Betroffenen zu ermöglichen, möchte ich mich in dem Verein Kofferpacken e.V. engagieren.